Besuch der SPD-Kreistagsfraktion im Wohnpark des Vereins Selbsthilfe Körperbehinderter
In einer gemeinsamen Initiative haben die sozialpolitischen Vertreter*innen der SPD Kreistagsfraktion sowie der Bürgermeister von Erlensee, Herr Hofmann, kürzlich den Wohnpark des Vereins Selbsthilfe Körperbehinderter besucht. Dieser Besuch wurde durch einen eindringlichen Brandbrief des Vereins motiviert, in dem die aktuellen Herausforderungen, insbesondere der Personal- und Fachkräftemangel, für Menschen mit Behinderungen eindrücklich thematisiert wurden.
Die Situation, wie sie im Brandbrief beschrieben wird, ist alarmierend. Der Mangel an qualifiziertem Personal hat direkte und gravierende Auswirkungen auf die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen. Es wurde deutlich, dass die Herausforderungen nicht nur im Bereich der persönlichen Betreuung liegen, sondern auch in der Förderung der Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Ein zentrales Anliegen des Vereins ist die Forderung nach einer umfassenden Bürokratieverringerung für gemeinnützige Organisationen. Der Verein setzt sich dafür ein, dass Ehrenamtliche durch weniger bürokratische Hürden ermutigt werden, sich aktiv in die Gemeinschaft einzubringen. Dies könnte nicht nur die Anzahl der Ehrenamtlichen erhöhen, sondern auch die Vielfalt der Angebote erweitern, die für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung stehen.
Der Besuch im Wohnpark war nicht nur eine Gelegenheit, den persönlichen Austausch mit den Verantwortlichen und den Bewohner*innen zu suchen, sondern auch ein Zeichen der Solidarität und des Verständnisses für die Herausforderungen, mit denen sich der Verein konfrontiert sieht. Die SPD Kreistagsfraktion und Herr Hofmann nehmen die Anliegen des Vereins ernst und wollen sich aktiv für eine Verbesserung der Situation einsetzen.
Der Besuch hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Stimmen derjenigen zu hören, die von politischen Entscheidungen direkt betroffen sind.